Animation des Projekts elPadel

elPadel
Marken­entwicklung

«Liebe Familie Mastai. Wir suchen für eine Padel-Anlage Bauland mit gutem ÖV-Anschluss, damit diese für Erwachsene und Jugendliche gleichermassen gut erreichbar ist. […] Es würde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen mehr über das Projekt und die wachsende Sportart in einem persönlichen Gespräch vorstellen darf. Sportliche Grüsse, Nicola Widmer» Mit diesem Schreiben beginnt eine beeindruckende Reise, Fahrt aufzunehmen. Das BfE ist stolz darauf, seit Aufschlag bei diesem Projekt dabei zu sein.


Die Auftraggeberin

«Das Verschmelzen der noch immer sehr neuen Sportart Padel mit einem gesellschaftlichen und kulinarischen Erlebnis für alle Generationen» – so definieren die gründenden Familien Widmer und Mastai ihre Vision. Das anfangs noch namenlose Konsortium ist bis heute überzeugt von der neuen Sportart und sucht zum Start Unterstützung bei der identitätsstiftenden Namensgebung und dem Logo-Design.

Heute, fast genau zwei Jahre nach dem initialen Workshop, werden in Hegi zwei fertige Aussenplätze der Sportart Padel intensiv genutzt. Das Herzstück, die grosse Halle mit Eventbereich und Indoor-Courts, steht im Fundament , und mit dem Winterthurer Man-City-Verteidiger Manuel Akanji ist ein namhafter sportlicher Investor in die Startaufstellung gerückt.


Das sagt der Kunde

«Mit dem Büro für Erfrischung haben wir eine lokale und kreative Agentur gefunden, die für die Namensfindung und das Branding sehr wichtig war. Pragmatisch und zielorientiert, stets mit einem Blick auf das Gesamtprojekt, hat uns das BfE mit seiner sympathischen Art bis hierhin unterstützt und begleitet. Eine Zusammenarbeit, die Spass macht, was uns wichtig ist.»
Nici Widmer,
Geschäftsführer elPadel
Portrait Nici Widmer Kopie1

Die Ausgangslage

Die Sportart ist weltweit explosionsartig im Wachstum, aber dennoch scheint sie bei Projektstart der Winterthurer Bevölkerung noch sehr unbekannt zu sein. Bestehende Hallen, um Padel in die Stadt zu bringen, sind nicht zu haben, und das ambitionierte Konsortium der zwei lokalen Familien kann keinen Court vorweisen, um der Bevölkerung die Sportart näherzubringen. Einer der ersten Schritte ist die Gründung – aber vorher müssen ein Name und eine lebbare Identität her.

Der Auftrag

Die Zeit drängt derweil durchaus, denn namhafte Anbieter mit finanzkräftigen Investor:innen schiessen global aus dem Boden. Die Gefahr, dass eine etablierte Kette die erste Halle in Winterthur eröffnet, scheint realistisch zu sein. Die regionale Verankerung der beiden Familien zahlt sich allerdings aus. Daneben ist ihr Wunsch, den Sport mit einem  gesellschaftlichen Erlebnis und einer multifunktionalen Infrastruktur zu kombinieren, ein erklärter Schlüsselfaktor für den Erfolg. Diese Paarung macht die Herausforderung allerdings nicht kleiner.

Das BfE entwickelt in wenigen Iterationen mit den Gründer:innen  den finalen Namen und ein minimales, aber langfristig erweiterbares Designsystem. Der Name «elPadel» setzt sich aufgrund seines selbsterklärenden Charakters und seiner typografischen Vorzüge gegen die wenigen verbliebenen Varianten durch. Die situativ einsetzbare Ergänzung «Social Club» vervollständigt das breite Angebot der neuen Firma, das weit über das Sportliche hinausgeht.


Die Herausforderung

Die Bild- und Grafikwelt wird vielseitig in ihrer Optik umgesetzt. Logo, Schriften und Ikonografie entstehen angelehnt an die traditionelle, aber auch zeitgemässe mittelamerikanische Signalethik. Was auf den ersten Blick wie «chaotisches Freestyling» anmuten mag, verleiht dem Projekt die notwendige Authentizität. Gleichzeitig sollen die undefinierten, in der Tendenz aber eher überproduzierten Bildwelten nicht störend wirken.

Für uns, das Büro für Erfrischung, gehören Community-Management  und Storytelling idealerweise in die Hände der Unternehmen. Diese Tatsache erfordert bei Projektstart eine unbürokratische Zusammenarbeit beim Einsatz von grafischen Elementen. Der Brandname erweist sich als absoluter Selbstläufer.


Der Prozess

Vision und Werte sind im Ansatz bereits von den Gründer:innen definiert. Das erleichtert die Arbeit zum Zeitpunkt der Namensfindung. Die Mission-Statements werden in Einzelarbeit skizziert und in der Gruppe besprochen. In den Fokus rücken rasch Schwerpunkte wie körperliche und mentale Gesundheit und die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Arbeitsleben. Spitzensport und Breitensport sollen in die Gesellschaft integriert werden.

«Wir verschmelzen das Spiel Padel mit einem gesellschaftlichen Erlebnis für alle Generationen in einer entspannten Umgebung.» (Nicola Widmer)

Gemeinsam entwickelt das BfE mit dem Verwaltungsrat Schritt für Schritt Identität und skizziert mögliche Massnahmen der kommunikativen Präsenz. Über Moodboards und einen regen Austausch setzt sich eine visuelle Identität durch, die alle überzeugt und langfristig Bestand hat.

«Die Zielgruppe will den Namen auf dem T-Shirt tragen.» (Projektteam-Mitglied)

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Nach etwas Bedenkzeit scheiden zum Schluss noch andere Namensvarianten  aus, «elPadel Social Club» ist geboren. Es folgen die konkrete visuelle Umsetzung mit Designsystem sowie eine schlichte Landingpage für die Startphase.


Das Resultat

Ein Hauch mittel- bis südamerikanischen Flairs umweht Winterthur Hegi. Die offen gehaltene Bildwelt lehnt sich bewusst an die Ästhetik der Herkunftsregionen der Sportart. Mit der optionalen Subline «Social Club» gelingt der Marke die perfekte Kombination aus Sporthalle und dem gesellschaftlichen Zusammenkommen von Generationen und Ambitionen.

Nicht zuletzt erlaubt ein spontan anmutender Einsatz von Typo mit variablen grafischen Elementen sowohl eine authentische digitale Kommunikation, als auch eine treffende örtliche Signaletik.

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Rechtzeitig zur Eröffnung der Halle und der damit verbundenen Erweiterung des Angebots, durften wir im Frühling 2025 eine umfangreiche, dem Charakter von elPadel entsprechende Website umsetzen.

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