IPW
Redesign
Fünf Jahre nach dem Go-live der ipw Website wurde es Zeit für ein sanftes, aber wirkungsvolles Facelifting. Weniger Ballast, mehr Klarheit - mit dem Ziel, Patient:innen, Angehörige und Fachpersonen schneller ans Ziel zu führen. Die Herausforderung: Ein breites Informationsangebot für unterschiedliche Zielgruppen übersichtlich und leicht zugänglich zu strukturieren.
Die Auftraggeberin
Die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw) berät und begleitet Menschen in Krisen und bei psychischen Erkrankungen. Die ipw ist eine selbständige öffentlich-rechtliche Institution des Kantons Zürich. Mit ihrem Internetauftritt spricht sie Patientinnen und Patienten, Angehörige, Fach- und Arztpersonen sowie private Organisationen an.
Das sagt die Kundin
Leiterin Kommunikation ipw
Die Ausgangslage
Im Jahr 2019 durften wir die neue Website technisch umsetzen. Seit nun fünf Jahren betreuen wir das System und haben es in Zusammenarbeit mit der ipw punktuell weiterentwickelt.
Der Auftrag
Nach fünf Jahren war es an der Zeit, die Website einem sanften Refresh zu unterziehen. Das Hauptziel dabei war, die überladene Navigation zu vereinfachen und der Website etwas mehr Leichtigkeit zu verleihen.
Die Herausforderung
Die wesentliche Herausforderung bestand darin, den grossen Informationsgehalt in eine schnell begreifbare Struktur zu bringen und das vielseitige Angebot für die unterschiedlichen Interessengruppen einfach zugänglich zu machen, ohne die bestehende Site-Struktur zu verändern.
Der Prozess
Das bisherige Menü war typischerweise von einer unternehmensinternen Sichtweise geprägt − ein Phänomen, das wir häufig beobachten. Unternehmen versuchen, ihre Organisationsstruktur abzubilden. Das ist nicht verwunderlich, denn die eigenen Berührungspunkte mit der Organisation sind ganz andere als die der Aussenstehenden. Entsprechend überladen wirkte das Menü.
Bei der Betrachtung wurde nun konsequent eine unbeteiligte Aussenperspektive eingenommen. Über die unmissverständlichen Hauptmenüpunkte «Angebot», «Fachpersonen» und «Karriere» führen wir die User direkt auf die nächste Entscheidungsebene.
Durch ein dezentes Video auf der Startseite erhielt die neue Website ein liebliches und aufgelockertes Erscheinungsbild.
Eine weitere Herausforderung bestand darin, das weit verzweigte Angebot so zu strukturieren, dass es von den sehr unterschiedlichen Nutzenden zielgerichtet gefunden werden kann. Deshalb haben wir uns entschieden, zwei Zugänge zu schaffen: einen über die gewünschte Behandlungsart und einen über das Alterssegment. Damit bieten wir den Usern zwei Wege zum Ziel. Dies ist umso wichtiger, als gewisse Begriffe wie «tagesklinisch», «ambulant» oder «aufsuchend» vielen nicht geläufig sind. Unstrittig war, dass wir den Begriff «Krisenintervention» an die erste Stelle setzen.
Damit dieser Mehrfachzugang funktioniert, war die Einführung einer Zwischenebene notwendig, die es bis dahin noch nicht gegeben hatte. Behandlungsangebote sowie die Alterssegmente erhielten neu eine eigene Übersicht, von der man auf die spezifische Angebotsseite gelangt.
Der Auftritt behielt insgesamt klar den bisherigen Charakter, und redaktionelle Anpassungen waren kaum nötig. Durch zusätzliche gezielte, kleinere Massnahmen wie verbesserte Akkordeon-Elemente, Sticky-Kontaktboxen oder ein thematisches Fokus-Element konnte das Nutzererlebnis deutlich verbessert werden.
Das Resultat
Das Ziel, das bestehende Erscheinungsbild behutsam aufzufrischen, wurde erreicht. Zudem ist die Benutzerführung nun klarer, strukturierter und einfacher.